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Persönliche Assistenz

AssistMatch bei den kobinet-nachrichten: Eine Idee, die aus dem eigenen Leben entstanden ist

Von Moritz Wolfgang Schauenburg3 Min. Lesezeit
Foto: Thommy im Rollstuhl, Moritz dahinter – die beiden Personen, hinter denen die Idee zu AssistMatch steht (Foto: Moritz Wolfgang Schauenburg)

Am 26. September 2026 hat AssistMatch bei den kobinet-nachrichten – dem tagesaktuellen Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik – einen Artikel veröffentlicht: „AssistMatch: Eine Idee, die aus dem eigenen Leben entstanden ist“. Er erzählt, wie aus einer persönlichen Erfahrung eine Plattform wurde.

Den vollständigen Artikel findest du auf der offiziellen Seite der kobinet-nachrichten: https://kobinet-nachrichten.org/2026/09/26/assistmatch-eine-idee-die-aus-dem-eigenen-leben-entstanden/ – dort liegt der Text auch in besser verständlicher Form vor. Hier stellen wir die wichtigsten Punkte vor.

Wie alles begann

Manche Ideen entstehen am Schreibtisch – andere, weil sich das eigene Leben verändert. Bei AssistMatch war es Letzteres: 2006 erkrankte der Onkel von Gründer Moritz Schauenburg schwer an einer Hirnhautentzündung. Er war damals 27 Jahre alt und sitzt seitdem im Rollstuhl.

Nach seinem abgebrochenen Studium half Moritz seinem Onkel im Alltag – und diese Erfahrung veränderte sein Leben. Persönliche Assistenz lernte er nicht aus einem Buch, sondern direkt im Alltag. Später machte er eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und begleitet seinen Onkel bis heute regelmäßig.

Assistenz und Selbstbestimmung gehören zusammen

Die zentrale Erkenntnis aus dieser Zeit: Gute Assistenz bedeutet nicht, dass andere bestimmen – sie gibt einem Menschen mehr Freiheit, selbst zu entscheiden. Und weil Assistenznehmer und Assistenzkraft viel Zeit miteinander verbringen, spielt die Beziehung zwischen beiden eine große Rolle. Vertrauen und Respekt sind dabei entscheidend.

Daraus entstand die Frage, die 2026 zu AssistMatch führte: Wie finden Menschen mit Assistenzbedarf eine passende Assistenzkraft? Es geht nicht nur um Arbeitszeiten oder Aufgaben, sondern auch darum, ob zwei Menschen zusammenpassen.

Anders als normale Stellenanzeigen

AssistMatch funktioniert anders als klassische Stellenanzeigen: Beide Seiten erstellen ein Profil, beide können Interesse zeigen – erst wenn beide Interesse haben, entsteht ein Match, und danach können sie miteinander schreiben. AssistMatch stellt nur den Kontakt her; was daraus entsteht, entscheiden die Menschen selbst.

Für private Nutzer ist AssistMatch kostenlos. Die Profile sind nicht öffentlich im Internet sichtbar – nur angemeldete Personen können sie sehen.

Mehr als nur die Suche nach Assistenz

Selbstbestimmung endet nicht an der eigenen Haustür – das zeigt sich besonders bei Reisen, Freizeit und Mobilität. Deshalb sollen auf AssistMatch auch Fahrdienste, Fahrzeugumbauten und barrierefreie Angebote leichter auffindbar sein. AssistMatch empfiehlt diese Anbieter nicht automatisch und prüft nicht deren Qualität – die Menschen entscheiden selbst, welcher Anbieter zu ihnen passt.

Dazu kommen Ratgeber und ein Forum mit Schwerpunkt Persönliches Budget: Dort können Menschen Fragen zu Anträgen, Abrechnung und dem Alltag mit Assistenz stellen. Die Ratgeber-Texte ersetzen keine Beratung durch Fachleute – etwa durch eine EUTB oder eine Kanzlei –, sondern machen diese Wege sichtbarer.

Eine Plattform, die langsam wachsen soll

AssistMatch steht noch am Anfang: Eine Plattform, die Menschen verbindet, braucht Zeit – es müssen erst genug Menschen in vielen Regionen mitmachen. Deshalb garantiert AssistMatch weder ein Match noch einen Arbeitsplatz.

Rückmeldungen sind ausdrücklich willkommen – von Menschen mit Assistenzbedarf, von Assistenzkräften und von Beratungsstellen. Denn die eigentliche Frage hinter der Plattform lautet: Warum muss das alles so schwer zu finden sein?

Häufig gestellte Fragen

Wo finde ich den Artikel bei den kobinet-nachrichten?
Der vollständige Artikel „AssistMatch: Eine Idee, die aus dem eigenen Leben entstanden ist“ steht auf der offiziellen Seite der kobinet-nachrichten unter https://kobinet-nachrichten.org/2026/09/26/assistmatch-eine-idee-die-aus-dem-eigenen-leben-entstanden/ – dort auch in besser verständlicher Form.
Was sind die kobinet-nachrichten?
Die kobinet-nachrichten sind der größte tagesaktuelle Online-Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik im deutschsprachigen Raum, getragen vom Verein Kooperation Behinderter im Internet (kobinet) e. V.

Fazit

Wir freuen uns sehr, dass AssistMatch bei den kobinet-nachrichten einen Artikel hat – und darüber, dass die Geschichte hinter der Plattform damit noch mehr Menschen erreicht. Lies den vollständigen Artikel auf der offiziellen Seite der kobinet-nachrichten.

Quellen

Über den Autor

Moritz Wolfgang Schauenburg

Gründer & Inhaber von AssistMatch

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